Lindau/Bodensee – Oberstaufen

Auf der ersten Etappe des Bodensee-Königssee-Radwegs, die vom Bodensee, dem „bayerischen Meer“, aussichtsreich durchs hügelige Ostallgäu in den bekannten Wintersportort Oberstaufen hinauf führt.

Länge: 54 km      ●      Fahrzeit: 4:45 h      ●      Auffahrt/Abfahrt: 898 m / 501 m
Start/Ziel: Lindau am Bodensee, Bahnhof; Oberstaufen, Bahnhof; direkte Bahnverbindung Lindau–Oberstaufen
Einkehr: Lindau, Thumen, Hergensweiler, Wigratzbad, Maria Thann, Röthenbach, Schönau, Stiefenhofen, Oberstaufen
Zusätzliche Infos: Von Schönau hoch nach Heimhofen bis zu 10% Steigung!


→ download gpx

Wir starten am Kopfbahnhof auf der Insel Lindau. Wir haben zwei Möglichkeiten um auf das Festland zu kommen, wo sich beide Wege am Europaplatz treffen: zum einen entlang der Eisenbahnbrücke und dann rechts am Aeschacher Ufer weiter oder vom Bahnhof auf dem Radweg entlang der Zwanzigerstraße zur Seebrücke vorfahren und von dort hinüber ans Festlandufer.

Am Lindauer Hafen

Nach dem Europaplatz im Kreisverkehr rechts halten und rechts in die Bregenzer Straße auf den straßenbegleitenden Radwegstreifen. Vor den Bahngleisen biegen wir rechts in die Ladestraße, folgen dann der Eichwaldstraße ohne Radweg. Mit Blickkontakt zum See passieren wir das Schwimmbad und radeln auf einem abgetrennten Radstreifen Richtung Zech.

Rückblick auf den Bodensee und hinüber in die schweizer Berge

Nach Überqueren der Bahngleise stoßen wir auf die Bregenzer Straße, folgen ihr etwa 100 m nach links auf dem Radweg und biegen dann scharf rechts ab. An einem Sportplatz vorbei queren wir auf einem Radweg zunächst ein parkartiges Gelände, durchfahren dann ein Wohngebiet (Gerhart-Hauptmann-Straße) und gelangen leicht ansteigend über die Autobahn hinüber. Rechts unten ist der Zollübergang in die Schweiz zu sehen. Wenn wir auf die nächste Vorfahrtsstraße treffen, halten wir uns wieder zunächst links, es geht ein kurzes Stück hoch, aber kurz darauf biegen wir scharf rechts, radeln leicht abwärts (Hangnachweg). Der Weg geht in die Leiblachstraße über, wir treffen auf eine Verzweigung, rechts ist eine kleine Holzbrücke.

Wir durchfahren ein Streuobstgelände und der Weg steigt wieder spürbar an. Über freies Gelände in ständigem Auf und Ab erreichen wir den Sigmarszeller Ortsteil Thumen und radeln rechts auf der Alten Landstraße weiter, auf einem zunächst schlecht asphaltierten und wieder ansteigenden Sträßchen an Häusern und am Waldrand entlang, bis wir auf die Straße nach Sigmarszell treffen, wo wir uns links halten und vorfahren bis zur Bundesstraße (B 308). Wir folgen dem parallel verlaufenden, leicht abwärts führenden asphaltierten Radweg. Kurz darauf ist die Abzweigung nach Hergensweiler und der B-K-Radweg nach links ausgeschildert und wir überqueren die Bundesstraße. Die ersten Meter steigen an, dann wird es flacher, um kurz vor Hergensweiler nochmals anzusteigen. Vorbei am Gasthaus Alte Post und am Gasthaus Sonne geht es zwischen Heimatmuseum (links) und Kirche (rechts) ziemlich eng durch den Ort: Vorsicht beim Durchfahren, hier passt nur ein Auto durch!)

Wir bleiben auf der Dorfstraße geradeaus und verlassen den Ort zwischen den letzten Häusern hindurch. Vor Stockweiler steigt das schmale asphaltierte Sträßchen wieder an und wir folgen weiter dem verkehrsarmen Sträßchen über freies Gelände mit einer herrlichen Aussicht. In Stockenweiler am Gourmet-Restaurant Lanz vorbei, dann über die B 12 hinüber und rechtshaltend auf den straßenbegleitenden Radweg, auf dem wir dann auch die Eisenbahn überqueren und an den Gleisen entlang Richtung Hergatz radeln, auf einem sehr sehr schönen, schattigen und flachen Radweg  zwischen Bäumen hindurch. Den Ort umfahren wir zunächst auf dem auf und ab führenden Höhenweg, bis wir auf die Bregenzer Straße treffen, scharf rechts abbiegen und nach Hergatz hinein fahren. Wir überqueren Bahn und Bundesstraße, folgen dem Radweg entlang der Leibl­achstraße nach Wigratzbad bis links der Kapellenweg abzweigt, der uns ansteigend hoch zur Gebetsstätte Wigratzbad bringt.

Pilgerstätte Wigratzbad

Nach der Pilgerstätte bleiben wir auf der immer wieder auf und ab führenden Straße, passieren Bleichen und biegen unmittelbar vor dem Sportplatz Wohmbrechts scharf rechts ab (An der Reuthenmühle). Wir fahren vor bis zur Kreuzung mit der L17, halten uns rechts, unterqueren die hohe Eisenbahnbrücke und biegen gleich danach links ab – wieder leicht ansteigend – in den Ortsteil Muthen. Flacher werdend bringt uns die Straße nach Maria Thann. Vorbei an der Kirche verlassen wir auf dem Giebelweg den Ort. In ständigem leichten Auf und Ab passieren wir Lengatz und Edelitz bis wir bei einer kleinen Andachtsstätte die Straße nach Syrgenstein erreichen.

Schloss Syrgenstein

Leicht ansteigend, dann ab der Höhe in flotter Abfahrt hinunter, vorbei am fotogenen Schloss Syrgenstein, bis zur B 12. Rechts auf dem straßenbegleitenden Radweg weiter, bis bei einem Haus der Radweg endet und wir einem schmalen asphaltierten Sträßchen nach rechts folgen, das bald links über freie Felder führt. Streckenweise an einem Bach entlang geht es in leichtem Auf und Ab am Gasthaus Malleichen vorbei und schließlich in einem großen Rechts-Linksbogen zu den Häusern von Zwirkenberg. Der B-K-Radweg leitet uns rechts ab, Richtung Gestratz. Die Straße nach Gestratz steigt an, allerdings haben wir hier die Möglichkeit zwischen zwei Varianten zu wählen:

1. Nach Gestratz hoch und dann über Thalendorf und Altensberg bis zur Straße nach Schönau, oder
2. auf dem Hauptweg bleiben und rechts abbiegen und über Unter- und Oberschmitten nach Röthenbach und dann weiter nach Schönau.
Wir folgen dem schwach befahrenen flachen Asphaltsträßchen – hier sind immer wieder die Allgäuer Wasserwanderwege ausgeschildert – und erreichen Röthenbach.

Vorbei an Kirche und dem gegenüberliegenden Gasthof Post verlassen wir den Ort auf der Kemptener Straße, die in großen Kehren und recht steil auf die Höhe führt. Dieser ziemlich verkehrsreiche Abschnitt ist etwas unangenehm zu fahren, da kein Radweg zur Verfügung steht. Man hat unterwegs einen schönen Überblick über Röthenbach und erreicht dann am Scheitelpunkt direkt nach einer Rechtskurve das Freigericht Buch, einen Felsen mit Sitzgelegenheit und Infotafel.

Interessanter Rastplatz: Freigericht Buch

Auf flachem Radweg links der Lindauer Straße geht es nach Schönau (von links trifft kurz nach dem Freigericht auch der Alternativweg von Hergatz ein. Beim Bushäuschen (gegenüber sind Schrottkunstwerke ausgestellt) zweigt der B-K-Radweg rechts ab und ist ausgeschildert nach Stiefenhofen. Zunächst geht es ordentlich hoch, dann durch einen Tunnel unter der Eisenbahn hindurch und wieder aufwärts (10 % Steigung!) zur kleinen Kapelle von Heimhofen. Ab Heimhofen wieder flacher, aber bis Rutzhofen steigt der kurvenreiche Weg nochmals an. Sehr schöne Aussichtspunkte bieten sich hier immer wieder an.

Bergab bis zu einer Vorfahrtsstraße, der wir links folgen und vorbei an einer Sennerei erreichen wir Stiefenhofen. An der Hauptstraße folgen wir dann der Beschilderung nach Oberstaufen. Kurz abwärts, nach dem Gasthaus Rössle und seinem schönen Kräutergarten scharf rechts und dem Schild „Genhofen/Hopfen” folgen. Es geht am Ortsende links steil hoch und mit schönen Ausblicken wieder zunächst leicht, dann flott abwärts über offenes Gelände. In Genhofen stoßen wir auf die Vorfahrtsstraße, folgen links dem straßenbegleitenden Radweg und halten uns dann rechts, nun auf der Straße ohne Radweg. Über die Argenstraße erreichen wir Oberstaufen.

Allgäuer Landschaft bei Oberstaufen

Am Hubertushof vorbei, biegen wir links in die Straße „In Pfalzen” ein, fahren unter einer Eisenbahnbrücke hindurch und biegen beim Hotel Concordia rechts ab. Über die Isnyer Straße hinweg gelangen wir auf der Bürgermeister-Hertlein-Straße zum Kreisverkehr und in die Kalzhofer Straße. Links führt der B-K-Radweg weiter, nach rechts erreichen wir in wenigen Minuten den Bahnhof von Oberstaufen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.