Duino – Prosecco – Banne

Wunderbare Etappe des AlpeAdriaTrails am Golf von Triest. Auf dem wunderschönen Rilke-Weg vom Schloss Duino über die aussichtsreichen Höhen des Monte San Leonardo nach Prosecco und entlang der historischen Napoleonstraße, einer autofreien, ehemaligen Militärstraße, nach Banne, oberhalb von Triest

Länge: 30,5 km    ●    Gehzeit: 8:30 h    ●    Anstieg/Abstieg: 784 m/491 m
Start: Duino, Ortsmitte, unweit vom Schloss
Ziel: Banne, nördlich von Triest
Einkehr: in Sistiana, in Sales, in Prosecco
Zusätzliche Infos: Gute öffentliche Verkehrsanbindung zwischen den Etappenorten

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Schloss Duino, der Ausgangsort unserer Wanderung

Start in Duino in der Ortsmitte, nahe beim Schloss, das durch den Dichter Rainer Maria Rilke Eingang in die deutsche Literatur gefunden hat („Duineser Elegien“). Ein Stück der Straße entlang, dann rechts hoch, am Eingang der Musikschule, bei einer eingezäunten Wiesen orientieren wir uns links und folgen dem anfangs mit Randsteinen eingefassten, schön angelegten Rilkeweg (der bei einer Verzweigung auch als Rundweg links hinab zur Straße führt). Wir halten uns geradeaus. Dieser wunderbar und oft direkt an der Abbruchkante verlaufende Weg ist ein wahrer Genuss. Unterschiedliche Passagen, mal flacher Fußpfad, mal ordentlich steinig, an Felsen vorbei, durch Busch- und niederen Baumbestand, immer mit nur leichtem Auf und Ab und mit vielen grandiosen Aussichtsstellen aufs Meer, zum Schloss von Duino und zum Hafen von Sistiana.

Der hoch über dem Meer verlaufende Rilke-Weg bietet fantastische Aussichten

Vorbei am Cafe Rilke und einem Campingplatz erreichen wir in Sistiana die AlpeAdriaTrail-Infostelle. Vorne an der Autostraße schwenken wir rechts und folgen dem Gehweg bis zum Kreisverkehr.

Blick hinab zum Hafen von Sistiana

Es geht leicht aufwärts, wir überqueren die Autobahn und biegen die erste Straße rechts ab. Der Asphalt endet, wir unterqueren die Bahn und ein schottriger Weg führt uns durch niederen Wald nach Slivia. Wieder auf Asphalt, an der Kirche vorbei, überqueren wir eine Autostraße und halten uns geradeaus. Über eine Kuppe, zunächst wieder auf Kies, gelangen wir an Obstanlagen vorbei nach San Pelagio und über Prepotto auf dem Weg Nr. 10 nach Ternova Piccola.

Wir bleiben auf dem asphaltierten Weg Nr. 10, ignorieren bei einer Verzweigung den rechts abgehenden Karstrundweg und folgen dem nicht mehr asphaltierten Weg Nr. 10 weiter bergauf. Bei einer flacheren Passage weist die Nr. 10 links ab auf einen schmalen Fußpfad, der sich steiler ansteigend und kehrenreich durch den Wald hochschlängelt.

Auf dem Weg zum Monte San Leonardo

Über den aussichtsreichen Monte San Leonardo steigen wir dann bergab, bis wir auf eine Verbindungsstraße treffen, der wir links nach Sales folgen.

Am Ortsende scharf links, vorbei an einem Teich, gelangen wir auf schottrigem Weg über Colludrozza wieder auf die Verbindungsstraße, die uns links nach Sgonico bringt. Wir verlassen die SP28, schwenken rechts und folgen der SP7, am botanischen Garten vorbei, nach Gabrovizza. Beim Kriegerdenkmal biegen wir rechts ab und durch bewaldetes Gebiet. Wir überqueren die Autobahn und die SP1, halten uns ein paar Meter links, um dann nach rechts in einen unmarkierten, schmalen Fußweg in den Wald hinein abzubiegen. Bei den nächsten Verzweigungen links bleiben und dem Weg Nr.1 nach Prosecco folgen.

Im Ortszentrum von Prosecco

Wir gehen durch den Ort, der dem beliebten Schaumweingetränk seinen Namen gegeben hat, an der Kirche vorbei, orientieren uns rechts (Schild Contovel) und folgen dem Sträßchen zu einem kleinen Weiher (Stagno di Contovello). Ansteigend und in einer Linkskehre nach Contovello, um die Kirche herum und bergab zur Autostraße. Über sie hinweg und dann rechts in die Via San Nazario, die bei einem Parkplatz und einr Aussichtsstelle mit herrlichem Meerblick endet; hier beginnt die autofreie Strada Vicentina, die historische Napoleonstraße.

Die historische Napoleonstraße führt aussichtsreich Richtung Triest

Vorbei an einem Kletterfelsen geht der aussichtsreiche Asphalt- dann in einen leicht ansteigenden Kiesweg über, und bringt uns zum Obelisken im Süden von Opicina.

Der Obelisk südlich von Opicina

Durch eine Unterführung unterqueren wir die Via Nazionale, gehen ein paar Meter rechts und biegen dann scharf links in Richtung Campingplatz Obelisque. Ordentlich steil hoch, vor dem Campingplatz vorbei und – wieder auf Schotter – in den Wald hinein. Vorher passieren wir noch eine fantastische Aussichtsstelle.

Blick nach Triest vom Camping Obelisque

Wir stoßen auf ein Asphaltsträßchen, beim Ortsschild Conconello/Ferlugi, halten uns links und folgen dem ansteigenden Sträßchen, das dann zu unserem Tagesziel Banne abfällt.

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