Neuhaus – Passau – Schärding

Kurze, aber sehr abwechslungsreiche deutsch-österreichische Radrundtour auf der Schlussetappe des Innradwegs.

Länge: 32,5 km     ●     Fahrzeit: 2:30 h     ●     Auffahrt/Abfahrt: 269 m
Start/Ziel: Neuhaus am Inn, Innbrücke
Einkehr: Neuhaus, Vornbach, Waldschenke, Passau, Wernstein, Schärding
Zusätzliche Infos: Über den Mariensteg bei Wernstein und über die Staustufe Ingling können wir zwischendurch die Uferseite wechseln


→ download gpx

Wir starten an der Alten Innbrücke in Neuhaus und folgen – mit herrlichem Blick hinüber ins österreichische Schärding und seine Burganlage – auf der deutschen Seite dem asphaltierten Uferweg.

Blick von Neuhaus hinüber zum österreichischen Schärding

Nach wenigen Hundert Metern passieren wir direkt am Innufer das schöne alte Schlossgebäude (das heute die Realschule beherbergt) und können auf einem Seitenarm des Inn mit etwas Glück den Kajakfahrern zuschauen, die sich durch eine ausgestangelte Strecke mühen.

Das Alte Schloss von Neuhaus am Inn

Nach 500 m (Radschild) verlassen wir das asphaltierte Sträßchen nach rechts, ebenfalls auf einem Asphaltweg. Es wird kurz schattig und nach wenigen Metern geht der Asphalt in einen Kiesweg über. Nach einem Kilometer verlassen wir den Kiesweg nach links, wenden uns auch vom Fluss weg und stoßen wieder auf ein asphaltiertes Sträßchen, dem wir – bei ein paar Häusern – nach rechts folgen. Kurz darauf endet der Asphalt und wir fahren auf Kies weiter. Der Weg steigt leicht an, fällt dann wieder ab und wir rollen in Richtung Fluss. Es folgt ein weiterer kurzer Anstieg, wieder asphaltiert, der uns nach Vornbach bringt. Wir orientieren uns am riesigen Maibaum zur Ortsmitte, wo wir einen kleinen Abstecher zur schönen, doppeltürmigen Kirche und zum ehemaligen Benediktinerkloster machen können.

Die doppeltürmige Vornbacher Kirche

Am Ortsende biegen wir rechts (Schild) auf einen nicht asphaltierten Sandweg ab und radeln über flaches, sonniges Gelände zum Waldrand. Rechts durch die Bäume ist der Inn zu sehen. Am Waldanfang steigt der Weg zunächst leicht, dann zunehmend steiler an, um nach einem halben Kilometer wieder abzufallen (ein Schild weist auf starkes Gefälle hin). Links und rechts des Weges tauchen eindrucksvolle Felsblöcke auf. In regelmäßigen Abständen säumen Infotafeln über Alfred Kubin und Fritz von Hermanowski-Orlando unsere Radstrecke und wir passieren auch einen mit Routennamen und Schwierigkeitsgraden versehenen Kletterfelsen, der bei schönem Wetter häufig frequentiert wird.

Kletterfelsen am Innradweg

Wenig später ist bereits der Mariensteg zu sehen, eine Fuß- und Radlerbrücke, die Neuburg mit Wernstein verbindet und uns die Möglichkeit bietet, das Ufer zu wechseln. Vorbei an der Abzweigung nach Neuburg radeln wir geradeaus weiter, kurzzeitig auf einem Asphaltsträßchen, bis wir links auf die Waldschenke (mit sehr schönem Biergarten) stoßen. Hier endet der Asphalt und wir fahren auf dem für den Autoverkehr gesperrten Kiesweg weiter am Innufer entlang. Nach rund drei flachen Kilometern steigt der Weg wieder etwas an und bringt uns zu einem Parkplatz. Auf Asphalt sind wir einen Kilometer später an der Staustufe Ingling; hier ist der Innradweg nach rechts ausgeschildert und führt über die Brücke hinüber ans österreichische Ufer.

Wir bleiben aber links, folgen der Bezeichung Apfel-Radweg und gelangen – wieder auf Naturboden – zu den ersten Häusern von Passau. Es setzt wieder Asphalt ein, wir passieren eine schmale Stahlbrücke, den sog. Fünferlsteg, wo wir nach rechts den Inn überqueren und links einer markierten Abzweigung in Richtung Innenstadt folgen können. Wir radeln jedoch weiter geradeaus, vorbei am Universitätsgelände, stoßen auf die Innpromenade, halten uns links und sind wenig später an der großen Marienbrücke.

Die Dreiflüssestadt Passau: links der Dom, rechts die St. Gertraud-Kirche, in der Bildmitte die Marienbrücke und dahinter die Kirche St. Michael

Nach der Brücke schwenken wir rechts, fahren auf Kopfsteinpflaster am Römischen Kastell (mit Museum) vorbei und folgen der Radwegbeschilderung. Nach der Severinkirche passieren wir erneut den Fünferlsteg, radeln entlang der Straße, die wir dann nach rechts überqueren, ebenso die Bahn und bleiben rechts der Bahnlinie. An der Staustufe Ingling vorbei geht es auf dem zunächst asphaltierten, dann gekiesten Uferweg, meist recht schattig, nach Wernstein.

Mariensteg bei Wernstein, mit Burg und barocker Mariensäule

Nach Wernstein und dem Mariensteg bleiben wir rechts von der Bahn auf dem neuen, ufernahen Radweg, der uns in Richtung Schärding führt. Vor dem Pram-Zufluss müssen wir das Rad ein paar Stufen hinauf schieben, um die auffällig blau gestrichene Brücke zu überqueren. Dann geht es auf Sandboden und über freies Feld wieder zurück zum Innufer und auf stark gekiestem Weg zur Uferpromenade, die wir links durch das niedere Wassertor verlassen, um leicht ansteigend ins sehenswerte Zentrum von Schärding zu gelangen.

Stadtmauer in Schärding

An der Burganlage vorbei sind wir kurz darauf wieder an unserem Ausgangspunkt, der Alten Innbrücke.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.