Bad Tölz – Fischbachau

Eine abwechslungreiche Radeltour im Tölzer Land: mit viel Auf und Ab unterwegs zwischen Kur-, Bade- und Klosterorten mit Station am Tegernsee und am Schliersee.

Länge: 43 km      ●      Fahrzeit: 4:15 h      ●      Auffahrt/Abfahrt: 898 m / 501 m
Start/Ziel: Bad Tölz; Marktstraße; Fischbachau, Kloster;  Bahnverbindung zwischen Bad Tölz und Fischbachau
Einkehr: Bad Tölz, Gaißach-Mühle, Marienstein, Gmund, Öedbergalm, Hausham, Schliersee, Rixner Alm, Neuhaus, Stauden, Fischbachau
Zusätzliche Infos: Sommerrodelbahn an der Oedbergalm; Markus-Wasmeier-Museum in Schliersee-Neuhaus; der Streckenabschnitt nach der Oedbergalm ist – besonders für Radler mit Gepäck – etwas beschwerlich.


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Die Marktstraße in Bad Tölz

Wir starten in Bad Tölz in der Marktstraße (Fußgängerzone; vom Bahnhof über die Bahnhof- und die Salzstraße erreichbar). Über die schmale Klammergasse (Radschild) gelangen wir in die Konradgasse, dann in die Krankenhausstraße, der wir bis zur Karwendelstraße folgen. Kurz links, dann unterqueren wir die Autobrücke. Geradeaus radeln wir auf dem Zwieselweg ins Wohngebiet und durchfahren es auf der Brauneck-, und Birkkarstraße und verlassen es rechts abbiegend über die Blombergstraße. Vor der Bundesstraße halten wir uns links, fahren auf dem Radweg am Bach entlang, bis zur Abzweigung links nach Gaißach. Kurz darauf stoßen wir im Ortsteil Untergries auf eine Verzweigung und folgen links dem Radschild nach Gaißach-Mühle. Wir unterqueren die Eisenbahn und fahren durch den Ort, bis die Sonnwiesstraße einen deutlichen Linksbogen macht, direkt beim Gasthaus Zur Mühle.

Beim Gasthaus Zur Mühle

Wir biegen rechts ab in die Ostfeldstraße, bleiben rechts und verlassen nach den letzten Häusern das Sträßchen nach links (Schild: Filzenrundweg), in einen nur für Land- u. Forstwirtschaft freien Weg. Der Asphalt endet und auf Kies geht es bis zu einer großen Scheune; hier zweigen wir rechts ab (Filzenrundweg) und tauchen kurz darauf in den Wald ein. Der bisher flache Weg steigt spürbar an, nach dem Waldstück geht es steil hinab. Am Waldrand entlang, fahren wir parallel zur Gaißach, bis wir den Bach nach links über eine Holzbrücke überqueren. Auf den nächsten zwei Kilometern überqueren wir auf dem moderat ansteigenden Weg die Gaißach noch zweimal, bis wir nach einem knackigen Anstieg auf eine Radwegeverzweigung stoßen. Links ist Reichersbeuern, rechts ist Marienstein ausgeschildert. Leicht bergab gelangen wir – wieder auf Asphalt – nach Marienstein. Auf der Hauptstraße durchqueren wir den Ort, bis der Kirchenweg nach rechts abbiegt (Radschild). Wir folgen der Markierung Richtung Golfplatz Margarathenhof und strampeln auf dem ordentlich steilen, aber kaum befahrenen Sträßchen in Kurven durch den schattigen Wald hoch. Am Golfplatz oben bietet sich eine schöner Panoramaausblick. Vor dem Golfhotel geht es links, flott bergabradelnd, auf die Häuser von Steinberg zu. Am Ende der Häuser scharf rechts auf einem Asphaltsträßchen zunächst Richtung Finsterwald, dann Richtung Holzer Alm.

Die nette Irenenkapelle liegt nahe am Radweg

Auf dem Hainznhöheweg passieren wir die Abzweigung rechts zur nur wenige Meter entfernten Irenenkapelle, fahren geradeaus weiter, folgen dann nicht dem Buchbergweg, sondern bleiben links. Beim Ortsteil Holz schwenken wir scharf links und radeln mit schönem Blick auf den Tegernsee abwärts zur Bundesstraße (Münchner Straße). Wir überqueren sie und fahren auf dem Radweg links nach Gmund.

Am Bahnhof vorbei gelangen wir zur Tegernseer Straße (B307), biegen nach rechts ab und überqueren kurz darauf die Mangfall. Zwischen Heimatmuseum und Kirche hindurch halten wir uns beim verfallenen Gasthof Herzog Maximilian links und folgen dem ansteigenden Sträßchen bergauf Richtung Friedhof. Nach einem kurzen, aber recht steilen Stück fahren wir vor dem Friedhof, am Ortsendeschild von Gmund, wieder rechts ab. Die nun wieder flache Gasslerstraße führt uns unter der Schlierseer Straße hindurch, nach dem Weiler Gasse halten wir uns links. Der asphaltierte Weg fällt leicht ab und bei der nächsten Wegverzweigung folgen wir dem Radschild via Hausham/Schliersee. Durch eine schöne Baumallee kommen wir zur Oedbergalm (mit Sommerrodelbahn und Gasthaus).

Sommerrodelbahn an der Oedbergalm

Es folgt eine etwas beschwerliche Passage (Schild: „Schwieriger Streckenabschnitt: Radfahrer mit Gepäck hier evtl. absteigen“) auf einem zunächst schmalen, dann wieder breiten, aber recht steil ansteigenden Feldweg hoch zu einem Gehöft. Nach dem Scheitelpunkt radeln wir bergab, halten uns rechts, überqueren einen Bach und folgen dem nun wieder ansteigenden Weg in den Wald hinein und zu einem überdachten Rastplatz. Wieder bergab folgen wir links einer Forststraße und gelangen, nach weiterem bergauf-bergab, zu Häusern und auf Asphalt.

Nach der kleinen Kapelle geht es hinab nach Hausham

Vorbei an einer kleinen Kapelle stoßen wir auf Nagelbachstraße, der wir links bis zur Tegernseer Straße folgen. Auf dem straßenbegleitenden Radweg erreichen wir Hausham.

Mit der Schlieracherstraße biegen wir rechts ab, passieren den Gasthof Glückauf, treffen auf die Verzweigung mit der Breitenbachstraße, der wir nach rechts folgen (links bietet sich ein Abstecher nach Schliersee an).

Am Schliersee

Die Breitenbachstraße steigt leicht an, dann die Abzweigung links in die Westerbergstraße nicht übersehen. Kurz vor den Bahngleisen rechts über das Parkplatzgelände und entlang der Bahn.  Etwa nach 500 m gibt es einen Fußgängerübergang zu den Badeplätzen am Schliersee. Kurz darauf, bei der Rixner Alm, überqueren wir die Gleise, es geht bergab, direkt ans Seeufer.

Nach einer markierten „Verlobungstanne“ verlassen wir das Seeufer nach rechts, fahren auf Asphalt unter einer Brücke hindurch, unterqueren die Bahn und gelangen, mit schöner Sicht auf die kleine St. Leonhardkirche,  auf der Wendelsteinstraße zum Bahnhof Fischhausen-Neuhaus.

Schöner Blick zur St. Leonhardkirche an südlichen Ende des Schliersees

Über Bundesstraße und Bahn ist das von April bis November geöffnete Bauernhof- und Wintersportmuseum des ehem. Skirennläufers und Olympiasiegers Markus Wasmeier zu besichtigen.

 

Vor dem Wasmeier-Museum in Neuhaus

Wir fahren rechts in die Neuhauser Straße, biegen nach einem kleinen Park rechts in die Josefstaler Straße, überqueren einen Bach und schwenken vor der evangelischen Kirche links ab in die Breitensteinstraße. Durch Josefstal hindurch – mit schönem Blick zum Wendelstein –, begleiten wir einen Bachlauf zu einer Brücke, überqueren diese und folgen links der Aurachstraße. Am Campingplatz Glockenalm vorbei, stoßen wir beim Alpengasthof Wölflhof auf die Bundesstraße.

Grandioser Blick zum Wendelstein beim Gasthof Wölfhof

Kurz rechts, dann über die B 307, und weiter auf dem Radweg parallel zur Auracher Straße. Nach Überqueren der Bahngleise (hier ist nach rechts der nahe Bahnhof Fischbachau-Hammer, von dem aus wir nach Bad Tölz zurückfahren können, zu erreichen) sind wir in Stauden, wo wir am Ortsende links in eine schmales Asphaltsträßchen abbiegen. Bei einer Wegkreuzung schwenken wir rechts, überqueren auf einer Brücke die Leitzach, lassen Point links liegen und gelangen auf der Lehenpointstraße nach Fischbachau.

Klosterkirche St. Martin in Fischbachau

Beim Klosterstüberl am Kirchplatz gönnen wir uns die verdiente Einkehr, bevor wir das kurze Stück zur Bahnstation im Ortsteil Hammer zurückradeln.

 

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