Schwarzer Grat, 1118 m

Meist breite Wald- und Forstwege führen auf den höchsten Berg des ehemaligen Landes Württemberg, dessen 30 m hoher Aussichtsturm Fernsicht bis zum Bodensee bietet. Nur im Abstieg zur Rehaklinik Überruh und auf den letzten Metern im Aufstieg zum Aussichtsturm wandern wir auf wurzeligen Pfaden.

Länge: 12,5 km      ●      Gehzeit: 4:30 h      ●      Anstieg/Abstieg: 459 m
Start/Ziel: Parkplatz in Großholzleute, an der ehem. Bahnstation
Einkehr: Turmstube beim Aussichtsturm (Sonn- und Feiertags)
Zusätzliche Infos: Etappenweise verläuft der Anstiegsweg auf einer bekannten Berglaufstrecke


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An der ehemaligen Bahnstation in Großholzleute starten wir vom Wanderparkplatz über den Bahnhofweg auf einem Kiesweg rechts hoch zum Wald.

Infotafel beim alten Holzmacherschlitten

Vorbei an einem Infoschild und einem großen alten Holzschlitten (der früher zum Holztransport verwendet wurde) erreichen wir eine Verzweigung, ignorieren den schmalen Pfad nach links zum Parkplatz Buchenstock und steigen auf dem breiten Forstweg geradeaus weiter leicht an. Bei der nächsten Verzweigung müssen wir uns entscheiden und wählen die rechte Wegvariante (HW 9), die zum Schwarzen Grat über die Rehaklinik ausgeschildert ist. Leicht abwärts überqueren wir in ausgeprägten Rechtskehren zweimal einen Bach (in der ersten Kehre steht links eine einladende Ruheliege) und passieren eine Infotafel, die uns über Spechte aufklärt.

Der Weg steigt dann wieder leicht an zu einer Kreuzung, wo wir auf einen schmalen Pfad geradeaus Richtung Rehaklinik einschwenken. Der wurzelige Pfad führt durch den schattigen Wald ziemlich steil abwärts, es folgen Holzstufen, und nach dem Überqueren eines breiteren Weges geht es nochmals über steile Stufen weiter bergab zu den Gebäuden der Rehaklinik Überruh.

Der Wanderweg verläuft über das Gelände der Rehaklinik Überruh

Auf Asphalt an den mehrstöckigen Gebäuden vorbei und links hoch zu einer asphaltierten Zufahrtsstraße, der wir leicht abwärts nach rechts folgen, bis zu einer scharfen Rechtskurve; hier befindet sich eine große Info- und Wegetafel. Wir folgen dem Sträßchen weiter nach rechts, bis nach links ein nicht asphaltierter Waldweg abzweigt, mit Markierung und Infotafel: Rothirschweg.

Informationen zum Rothirschweg

Es geht im Wald leicht aufwärts, teilweise mit lichten und auch flacheren Passagen, und vorbei an gesperrten, als Vogelschutzgebiet deklarierten Wegabzweigungen. Wir bleiben auf dem breiten Rothirschweg und folgen weiter ansteigend der Beschilderung zum Schwarzen Grat. Bei einer Verzweigung, wo links ein MTB-Weg markiert ist, halten wir uns rechts und nehmen den Wanderweg – über den auch der bekannte Schwarze-Grat-Berglauf ausgeschildert ist. Hier bietet sich uns ein fantastischer Bergblick.

Der Weg wird schmaler und schlängelt sich als steiler, wurzeliger Pfad durch den Wald hoch, kurze Zeit später ist schon der Aussichtsturm zu sehen, den wir nach wenigen Metern erreichen. Das Gipfelplateau des Schwarzen Grat  ist mit vielen Sitzbänken, einem Spielplatz, einem kleinen Holzturm für Kinder und dem holzverkleideten Schwarzer-Grat-Turm sehr familienfreundlich ausgestattet.

Der Aussichtsturm am Schwarzen Grat

Die Turmstube mit Kiosk ist Sonn- und Feiertags bei schönem Wetter zwischen Mai und November geöffnet. Die Aussichtskanzel des Turms bietet ein fantastisches Panorama.

Panoramatafeln erklären die Aussicht von dem knapp 30 m hohen Turm

Abwärts halten wir uns rechts Richtung Bolsterlang über Schletteralpe; auch Großholzleute ist mit rotem Punkt markiert. Der breite Waldweg führt abwärts und zu einer ausgeprägten Linkskehre, nach rechts geht es zum Eschacher Weiher. Wir folgen der Markierung Schletteralpe, bald wird der Weg flacher und nach rechts öffnet sich hin und wieder der Blick.

Auf einer Lichtung erreichen wir die Pos. Schletteralpe, wo uns eine Tafel über die einst als Ausflugsziel bekannte Alpe informiert.

Es ist wenig geblieben von der einst beliebten Schletteralpe

Es geht leicht abwärts am Hang entlang, mit herrlicher Aussicht ins Tal und in die Berge.

Immer wieder herrliche Weitblicke in die hohen Alpenberge

Nach einem steileren Stück stoßen wir auf die Abzweigung zur Rehaklinik, wenden uns aber scharf rechts und folgen dem breiteren flacheren Weg, der an etlichen Bächen und kleineren Wasserfällen vorbei führt. Immer linkshaltend bringt uns der Waldweg wieder zur Verzweigung mit dem Hinweg, und am Holzschlitten vorbei wandern wir hinab zum Ausgangspunkt in Großholzleute.

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