Herzogenhorn, 1415 m

Der zweithöchste Schwarzwaldberg ist nicht nur ein klasse Aussichtsbalkon für leichte Wandertouren, sondern – dank des Leistungszentrums Herzogenhorn – auch ein beliebter Ort für trainingsfleißige Spitzensportler … und selbst bei Schlechtwetter ein Erlebnis!

Länge: 11,5 km      ●      Gehzeit: 3:30 h      ●      Anstieg/Abstieg: 499 m
Start/Ziel:  Feldbergpass, Parkplatz Grafenmatt
Einkehr: am Feldbergpass, Ghs. Herzogenhorn

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Vom Start am Feldbergpass weg, zeigt sich das Wetter nicht von seiner freundlichsten Seite

Vom Parkplatz Grafenmatt  beim Hebelhof am Feldbergpass folgen wir der (Westweg-)Markierung via Herzogenhorn auf Asphalt leicht bergab, halten uns bei der Verzweigung halbrechts und wandern auf einem Kiesweg, den Grafenmattweg abkürzend, leicht aufwärts bis kurz vor die Emmendinger Hütte. Wir halten uns rechts, kurz auf Asphalt, dann biegen wir links in einen schmalen Pfad ab, der steil über den Grashang hinauf zum Berggasthof Grafenmatt führt und in einen Kiesweg mündet. An Liftanlagen vorbei wandern wir weiter aufwärts, streckenweise wird der Weg wurzeliger und aussichtsreicher, mit schönem, heute etwas getrübtem Ausblick zum Feldberggipfel hinüber.

Auch über dem Feldberggipfel bauen sich graue Regenwolken auf

Wir überqueren einen Kiesweg und nach einer Kuppe fällt der Weg leicht ab, es geht durch Wiesengelände und vor uns taucht der kahle Herzogenhorngipfel auf. Kurz darauf mündet von links die Dr. Fredy-Stober-Straße und ein paar Schritte später stehen wir vor dem Leistungszentrum und dem Gasthaus Herzogenhorn.

Blick vom Leistungszentrum Herzogenhorn hoch zum Gipfel – mit etwas Hoffnung auf Wetterbesserung

An den Gebäuden und dem Sportgelände vorbei marschieren wir auf der breiten Kiesfahrstraße direkt auf das Herzogenhorn zu. Wir passieren die Pos. Glockenführe und links eine aussichtsreiche Bank mitten im Wiesenhang und steigen auf dem breiten Kiesweg in einer großen Linkskehre, zunächst am Waldrand entlang, weiter an. Bald hört der Wald auf und mit grandioser Aussicht, die auch von den bedrohlichen Wolkenformationen kaum behindert wird, geht es über den kahlen Bergrücken hoch zur Pos. Am Herzogenhorn und ein paar Meter weiter zum schlichten Holzgipfelkreuz beim Panoramastandort Herzogenhorn, wo uns der Regen dann endgültig einholt!

Am Gipfel des Herzogenhorns zeigt sich der Horizont zum letzten Mal, dann kommt der Regen!

Zur letzten Verzweigung zurück und links ab Richtung Krunkelbachhütte. Der kehrenreiche Pfad schlängelt sich durch den Wiesenhang bergab und durch ein Weidegatter gelangen wir in einer weiten Linkskehre wieder in Wald. Pos. Oberes Hofmättle. Folge dem breiten Kiesweg am Waldrand entlang leicht abwärts. Weiter durch den Wald bergab und nach einer scharfen Rechtskehre (Siegfried-Obermann-Gedächtniskurve steht am Baum) stoßen wir bei der Pos. Kohlplatz auf eine Verzweigung.

Nach links zum Waldrand und zu einer Lichtung und bei der Pos. Rossrücken scharf links in den Finsterbühlweg (blaue Raute). Über eine Lichtung erreichen wir die Pos. Krunkenbachsattel und wandern rechtshaltend über Almwiesen leicht abwärts.

Aussichtslos, eher gespenstisch geht es am Krunkenbachsattel zwischen den Bäumen hindurch

Kurz nach der Unterstandshütte Finsterbühl halten wir uns links, der breite Forstweg fällt leicht ab und bringt uns nach einer markanten Rechtskehre zu einer lichten Wegschleife, wo geradeaus ein zunehmend steiler und steiniger werdender Pfad durch den Wald bergab führt, links sind kleine Wasserfälle zu sehen. Heute, bei Regen, ist das Ganze auch etwas feucht und schmierig; gutes Schuhwerk weiß man spätestens hier zu schätzen.

Wir stoßen auf eine breite Kiesfahrstraße und folgen dem stetig leicht ansteigenden Forstweg in großen Kehren hinauf zum Rabenfelsen.

Heute wird die Aussichtsbank am Rabenfelsen ihrem Ruf nicht gerecht!

Es wird flacher, wir passieren die Pos. Bei der Ruckenhütte, bleiben vor der Hütte – auf der wir vorübergehend Schutz vor dem Regen suchen – rechts auf dem breiten Weg (gelbe Raute) und wandern hinab zu einem Skilifthäuschen  bei der Pos. Bei der Menzenschwander Hütte.

Die Ruckenhütte ist heute als Schutzhütte willkommen

Links am Wald entlang, nochmals kurz hoch, dann in einer Rechtskehre unter dem Skilift hindurch den Hang hinauf und zurück zum Ausgangspunkt beim Parkplatz Grafenmatt am Feldbergpass.

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